Haar, 10. August 2015
2012 wurde der aktuelle Porsche Boxster mit der internen Typenbezeichnung 981 in Deutschland vorgestellt. Seitdem sind etwas mehr als drei Jahre vergangen. Mit anderen Worten: Zeit für ein Update. Und die Porsche-Modellpflege-Maßnahmen werden umfangreicher ausfallen, als es die Erlkönig-Aufnahmen unseres Fotografen vermuten lassen.
Optische Erneuerungen
Das fast ungetarnte Erprobungsfahrzeug kann bereits einen guten Vorgeschmack auf die endgültige Gestaltung des für Anfang 2016 geplanten Serienprodukts vermitteln. Die Front mit neuen Scheinwerfern und neu designter Frontschürze mit veränderten Lufteinlässen und neuem Tagfahrlicht erinnert stark an den großen Hybrid-Supersport-Verwandten Porsche 918 Spyder. Am Heck spendierten die Designer ebenfalls die typischen Facelift-Retuschen. Schürzen und Rückleuchten erhalten somit eine neue Optik.
Vierzylinder-Boxermotoren ab etwa 230 PS
So weit so gut und so weit so erwartet, aber den wirklichen Revolutionspaukenschlag wird man erst beim Blick unters Karosserie-Kleid finden: Aufgrund der immer strenger werdenden Abgasvorschriften haben die 2,7-Liter- und der 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotoren im Boxster künftig ausgesaugt. Man höre und staune, aber Porsche versetzt den Standard-Boxster ab 2016 mit völlig neu entwickelten Flat-Four-Aggregaten in Bewegung. Auf Deutsch: Die gelifteten 981er werden künftig mit Vierzylinder-Turbomotoren bestückt, die mit 2,0 oder 2,5 Liter Hubraum etwa 230 bis 400 PS leisten dürften.
Cayman ja, 911er nein … bis jetzt
Das geschlossene Boxster-Pendant Porsche Cayman wird dem Cabrio nur etwas später in das Land der hubraumarmen Turbomotoren folgen. Und jetzt? Sollen wir uns etwa auch vor turboaufgeladenen Flat-Four-911ern fürchten? Nein! Das verspricht zumindest Porsche … bis jetzt und bis die nächsten Abgasvorschriften kommen.
(ml)
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